Tiere sind keine Geschenke!

 

Viele Kinder wünschen sich ein Kaninchen zu Ostern. Der Wunsch nach einem lebendigen Kuscheltier ist oft so gross, dass er von den Eltern oder anderen Angehörigen erfüllt wird. Doch leider endet das lebendige Ostergeschenk häufig einsam in einem viel zu kleinen Käfig oder bereits schon nach kurzer Zeit im Tierheim oder im Zoo als Schlangenfutter. 

Wer ein Kaninchen verschenkt, bürdet dem Beschenkten viel Arbeit und finanziellen Aufwand auf: Für eine artgerechte Haltung ist der Bau eines geeigneten Freilaufgeheges mit isoliertem Schlafplatz unerlässlich. „Ausserdem müssen Kaninchen mindestens zu zweit gehalten werden“, rät Tierschützerin Susy Utzinger.

Lebende Kaninchen sind keine Kuscheltiere! Es ist nicht im Sinne und in der Natur des Kaninchens, auf dem Arm eines Menschen zu landen und sich ruhig streicheln zu lassen. Daher kann es durchaus vorkommen, dass das „Kuscheltier“ am Körper des streichelnden Kindes schmerzhafte Spuren hinterlässt. 

Das Ende der ehemaligen Ostergeschenke ist oft traurig: Viele Kaninchen vegetieren nach der ersten Freude einsam in ihren Käfigen. Susy Utzinger: "Manche von ihnen werden wahllos weiterverschenkt, landen im Tierheim, im Zoo als Schlangenfutter oder werden anderweitig „entsorgt“.

Gegen eine Erweiterung der hauseigenen Plüschtier-Menagerie durch ein herziges Langohr aus weichem Teddyfell ist hingegen nichts einzuwenden. Ein Plüschtier kann ausserdem auch als Versprechen für die Anschaffung lebendiger Kaninchen dienen. Wenn sich Eltern und Kinder einig sind, sich alle ausführlich mit den tierischen Bedürfnissen von Kaninchen auseinandergesetzt haben und der Lebensstil und die Wohnsituation die artgerechte Kaninchenhaltung über einen längeren Zeitraum zulassen, steht einem Gang ins Tierheim nichts im Wege. Dort warten nämlich nicht selten unüberlegt angeschaffte Tiere auf eine zweite Chance bei echten Kaninchenfans. 

Quelle: Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (https://www.susyutzinger.ch/Mediencorner/Medienmitteilungen)


Pelztragen ist Gewissensfrage

 

Eine Fläche von 100 Quadratmeter gewährt das Schweizer Tierschutzgesetz einem Fuchs in Gefangenschaft. Auf kaum einem Quadratmeter, in Drahtgitterkäfigen, in denen ihnen jedes natürliche Verhalten verwehrt bleibt, leben zahlreiche Pelztiere auf sogenannten Pelzfarmen. Ob China, Russland oder Skandinavien: Artgerecht kann die Haltung von Wildtieren, von Fuchs, Nerz, Zobel, Waschbär oder Marderhund im industriellen Massstag nicht sein. Millionen Tiere leben ein kurzes, leidvolles Leben in bedrängter Enge und sterben einen oft langen qualvollen Tod.

 

Weitere Informationen und Kampagnenmaterial finden sich beim Schweizer Tierschutz

 

http://www.tierschutz.com/pelz/index.html

 

Im Bild die aktuelle Kampagne der Stiftung für das Tier im Recht, des Zürcher Tierschutzes u.a.

 

Sommerhitze

 

Schützen Sie Ihre Tier und lassen Sie sie nicht im Auto zurück. Bereits ab 15°Aussentemparatur wird es im Innern des Autos gefährlich heiss.

 

Flyer und Plakate können Sie bei der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz unter folgendem Link beziehen:

 

http://www.susyutzinger.ch/de/mediencorner/medienmitteilungen/aktuell-todesfalle-auto/

 

Vielen Dank, dass Sie an Ihre Tiere denken.

 



Rehkitze schützen bei der Heuernte

 

Laut Jagdstatistik kommen in der Schweiz jährlich rund 2'000 Rehkitze in den Monaten Mai und Juni durch Mähmaschinen ums Leben. Die Dunkelziffer dürfte erheblich höher liegen.

 

Das Absuchen von Mähwiesen ist deshalb ein Muss!

 

Weiter Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des STS:

 

http://www.tierschutz.com/aktuell/rehkitz.html

 

 


Amphibienwanderung

 

Wandernde Amphibien brauchen unseren Schutz

 

Wie Sie helfen können und weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

 

http://www.tierschutz.com/aktuell/amphibien.html

 


Kinder sind unsere zukünftigen Tierschützer

 

Weitere Informationen:

www.krax.ch

Augen auf beim Hundekauf

Weitere Informationen finden Sie unter:

 

http://www.hundekauf.ch


Vermisste Katzen: Chippen Sie Ihre Katze

Wir als Anlaufstelle für vermisste und zugelaufene Tiere, werden praktisch täglich mit 'zugelaufenen' Katzen konfrontiert. Oft ist es sehr schwierig den Besitzer schnell zu ermitteln (häufig sogar völlig hoffnungslos).

 

Dies könnte man verhindern, indem man seine Katze chippen würde. Es handelt sich um ein Reiskorn grosses Implantat, welches unter die Haut am Hals eingesetzt wird. Dies geschieht ohne Narkose praktisch schmerzfrei. Danach ist ihre Katze auf immer gekennzeichnet und der Halter kann somit sehr schnell ermittelt werden (von Tierärzten, Polizei, Tierheimen etc.).

Informieren Sie sich bei Ihrem Tierarzt!